32 Zweigvereine
Der Vorstand des Zweigvereins
Am 4. März 2017 fand unsere Jahreshauptversammlung
in der Gaststätte „Traube“ in
Eschwege statt. Auf der Tagesordnung stand
u. a. die Neuwahl des Vorstands für drei Jahre.
Da Hans Isenberg, der seit 1995 das Amt
des stellvertretenden Vorsitzenden innehatte,
nicht mehr kandidierte, war dieser Posten neu
zu besetzen. Der Vorsitzende dankte ihm für 22
Jahre Mitarbeit im Vorstand und nahm erfreut
zur Kenntnis, dass Hans Isenberg weiterhin die
Adresskartei
des Vereins führen wird. Die einstimmige
Neuwahl erfolgte für Manfred Heide
aus Frankershausen. Die anderen Vorstandsmitglieder
wurden bestätigt: Erster Vorsitzender
bleibt Dr. Karl Kollmann, Kassenwartin Dagmar
Lange, Schriftführer York-Egbert König sowie
Silvia Schaaf-Dormeier für die Kontakte zu den
Mitgliedern. Mitgliederstand am 1.1.2018: 155
(Eintritte: 8, Austritte: 4, Todesfälle: 3)
Veröffentlichungen
Auch im Jahr 2017 haben wir wieder eine
Folge der Eschweger Geschichtsblätter
herausgeben können, inzwischen schon das
28. Heft. Es enthält folgende Beiträge: Martin
Arnold: Lebenswege von Opfern der NS-
„Euthanasie“-Verbrechen; Jochen Schweitzer:
Nach der Machtergreifung der Nazis im
Kreis Eschwege. Schutzhaft für Eduard Schäfer
– ein Beispiel für NS-Repressionen in
Frankershausen; Jochen Schweitzer: Nach
der Machtergreifung der Nazis 1933/34.
Wurde Eschwege „schnell und widerstandslos
braun“? Wolfram Brauneis: Ökologischer
Hochwasserschutz für Eschwege-Albungen;
Karl Kollmann: Bunter Sandstein und brauner
Lehm. Autobahnbau gewährt interessante
geologische Aufschlüsse; Karl Kollmann:
„Eine mit Lebensgefahr verbundene heroische
Handlung“. Die moderne Sage vom „Kanonen-
Quentel“ in Niederdünzebach; Karl
Kollmann: „Entsetzliche Feuerstrahlen“. Eine
Polarlicht-Beobachtung aus dem Jahr 1721;
Karl Kollmann: Nachruf auf Dr. Gerhard Seib
(1943–2016). Es folgen die Buchbesprechungen
und der Jahresbericht unseres Vereins für
2016.
Zweigverein Eschwege
Möntnich. In Bezug auf die digitale Erfassung
der Bibliothek besteht die Absicht, sich
nach Möglichkeit einem größeren Bibliotheksverband
anzuschließen, erste Kontakte
zum hessischen Bibliotheksverbund HeBIS
sind hergestellt.
Das Vereinsorgan, die „Hinterländer Geschichtsblätter“,
erschien auch 2017 viermal
als Beilage des Hinterländer Anzeigers. Die
Redaktion besorgt nach wie vor Mirjam Bleck
aus Wallau.
Bezüglich des historischen Archivs des Vereins
ist angedacht, die Unterlagen von Archivschülern
der Archivschule Marburg im
Zuge eines Lehrgangs verzeichnen zu lassen.
Das Archiv umfasst den Schriftverkehr und
Rechnungen seit der Gründung des Vereins
1907. Ferner sind in dem Archiv viele andere
Schriftstücke, die im Laufe der Jahre gesammelt
worden sind, vorhanden. Es handelt
sich um private Unterlagen wie Eheverträge,
Schriftstücke von Vereinen und der Biedenkopfer
Zünfte.
Das Buchprojekt von Dr. Jens Friedhoff
über die Burgen und Schlösser im Hinterland
nimmt seinen Fortgang. Im November 2017
gab es ein Treffen des 1. Vorsitzenden mit
dem Autor, um Einzelheiten zu besprechen.