Links zu Bibliotheken, Museen und Archiven
 

Die folgende Link-Zusammenstellungen enthält eine Auswahl von Links sowie Namen und Anschriften von landes-, regional- und stadthistorischen Vereinen, Kommissionen und Instituten sowie von weiterführenden Angeboten (Bibliotheken, Archive und Museen) im Internet. Reihenfolge und Aufnahme erfolgen unverbindlich und nach bestem Wissen. Für Hinweise (Korrekturen, Ergänzungen) sind wir sehr dankbar. Haben Sie bitte Verständnis, dass Eintragungen erst mit einer zeitlichen Verzögerung erfolgen können.

Zentrale Links zur hessischen Landesgeschichte

Landesgeschichtliche Informationssystem Hessen (LAGIS) ist das digitale Informationsangebot des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde (Marburg)

Hessisches Bibliotheks- und Informationssystem (HeBIS)

Arcinsys Hessen – das Archivinformationssystem des Hessischen Landesarchivs und weiterer hessischer Archive

 
 

Bibliotheken in Hessen

Virtuelle Hessische Landesbibliothek – besonders interessant: Unter der Rubrik "Hessische Landeskunde im Netz" findet sich eine Sammlung landeskundlicher Internetangebote
Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Lokales Bibliothekssystem Darmstadt
Lokales Bibliothekssystem Frankfurt
Lokales Bibliothekssystem Gießen/Fulda
Universitätsbibliothek Marburg

Museen in Hessen

Einen mit Kurzkommentaren versehenen Überblick zu den Museen und Ausstellungen im hessischen Raum gibt Webmuseum. Eine weitere Möglichkeit der Recherche bietet die Virtual Library Museen.

Staatliche Museen Kassel

Stadtmuseum Kassel

Naturkundemuseum im Ottoneum (Kassel)

Technik-Museum Kassel e.V.

Archive in Hessen

Das Land Hessen unterhält drei Staatsarchive: das Hessische Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden, das Hessische Staatsarchiv Darmstadt (HStAD) und das Hessische Staatsarchiv Marburg (HStAM). Jedes der drei Staatsarchive ist für eine bestimmte Region zuständig. Das Hessische Hauptstaatsarchiv fungiert darüber hinaus als Zentralarchiv für die hessischen Ministerien sowie für alle Behörden, Gerichte und Einrichtungen mit Zuständigkeit für das gesamte Land. Als Regionalarchive verwahren die Staatsarchive sowohl die gesamte ältere staatliche archivalische Überlieferung ihres Sprengels als auch umfangreiches jüngeres Archivgut, das bis in die unmittelbare Gegenwart reicht und durch laufende Übernahmen stetig ergänzt wird.

Der historischen Vielgestaltigkeit des Landes Hessen entspricht eine große Vielfalt an Archiven. Diese verwahren nicht nur Schriftgut vergangener Jahrhunderte, sondern ergänzen die historische Überlieferung laufend durch Unterlagen aus allen Bereichen von Verwaltung, Wirtschaft und Kultur. Neben den drei Staatsarchiven verfügen dabei die zahlreichen Kommunalarchive über die umfangreichsten und thematisch umfassendsten Bestände. Inhaltlich stärker spezialisiert sind die Kirchenarchive, die Herrschafts- und Familienarchive, die Wirtschaftsarchive, die Medienarchive, die Universitätsarchive sowie die Archive sonstiger Institutionen wie die Archive des Hessischen Landtags und des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen. Auch die Archivschule Marburg, die länderübergreifend die archivarische Fachausbildung durchführt, hat in Hessen ihren Sitz.

Digitales Archiv Marburg (DIGAM) — Offenes Haus der Geschichte — Ein Projekt der Arbeitsstelle Archivpädagogik am Staatsarchiv Marburg, gefördert vom Hessischen Kultusministerium
Digitales Archiv :: Hessen-Darmstadt
Arbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen

Bibliographien

Onine-Datenbank der Hessischen Bibliographie. Der derzeitige Bestand umfasst ca. 49.000 Titel [Bestand der Bände 16 (1992) - 23 (1999) komplett, Berichtsjahre 2000 und 2001 soweit bereits erfasst]. Die Übernahme der älteren Daten - Berichtsjahre 1 (1977) bis 15 (1991) - in die Datenbank ist für das Jahr 2002 geplant. Die Aktualisierung der Datenbank soll - je nach Menge der anfallenden Titel - im Abstand von 1-2 Wochen erfolgen.

Inhaltsverzeichnisse des Hessischen Jahrbuchs für Landesgeschichte (HessJb) Bd. 26, 1976 – Bd. 48, 1998

Sonstige

Das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Das Landesamt hat die Aufgabe, die geschichtliche Landeskunde wissenschaftlich zu fördern und Grundlagenforschung zu betreiben. Dies geschieht in mehreren Langzeitprojekten: Geschichtliche Atlanten, Historisches Ortslexikon des Landes Hessen sowie Numismatik und Münzfundpflege.

Die Historische Kommission für Hessen (gegr. 1897) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft mit der Aufgabe, die Geschichte Hessens, seiner einstigen Territorien und der mit ihm historisch verbundenen Landschaften zu erforschen und die gewonnenen Ergebnisse in Quelleneditionen und wissenschaftlichen Darstellungen zu veröffentlichen.

Die Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck e.V. (GFKW) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung familienkundlicher Forschungen in den Gebieten des ehemaligen Kurhessen sowie der ehem. Landgrafschaft Hessen-Kassel und des ehem. Fürstentums Waldeck. Sie vertritt die Belange der hessischen Familienkunde nach außen, sammelt das Arbeitsgebiet und darüber hinaus gehende familien- und ortsgeschichtliche Aufsätze, Literatur und Quellen und archiviert bzw. veröffentlicht diese.

COMPUTATIO, die Marburger Seite zu Rechnungen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Computatio ist eine Recherche-, Informations- und Kommunikationsseite zu Rechnungen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit für Forschung, Lehre und Studium.

Landgrafen-Regesten online, eine Online-Publikation der Historischen Kommission für Hessen. Die Landgrafen-Regesten online sollen das gesamte mittelalterliche Material zur Geschichte der Landgrafen von Hessen (bis 1509) nach dem Pertinenzprinzip umfassen (also nicht nur die Urkunden im engeren Sinne). Dazu gehören sowohl die gedruckt vorliegenden wie die ungedruckten Stücke aus den landgräflichen wie aus den fremden Editionen und Archivbeständen.

wettergeschichte-hessen.de, ein interaktives Projekt zur Wettergeschichte Hessens vom 13. bis 19. Jahrhundert. Das Projekt bietet ein Forum für alle, die an der Geschichte von Wetter und Klima in Hessen interessiert sind. Ziel ist, eine möglichst umfangreiche Sammlung historischer Wetterinformationen aufzubauen und für die öffentliche Benutzung in Wissenschaft, Forschung und Lehre zugänglich zu machen.

 

Hessische Vereinigung für Volkskunde e.V.

 

regioNet rheinhessen — Portal für die Regionalgeschichte Rheinhessens

Bildarchiv Foto Marburg. Das Bildarchiv Foto Marburg ist das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte. Das Archiv enthält rund 1,7 Millionen Bilder.

Institut für angewandte Biografie- und Familienforschung Kassel (IBF-Kassel)

Handbücher, Lexika und Nachschlagewerke

Register der Neuen Deutschen Biographie (NDB) und der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB). Als historisch-biographische Lexika sind die ADB (1873-1912) und die NDB (seit 1953) erstrangige Informationsmittel zu Personen, die im deutschsprachigen Raum in herausragender Weise tätig waren. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart werden alle Bereiche des öffentlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebens berücksichtigt. Die Datenbank enthält die gedruckten Einzelregister aller bisher erschienenen Bände der NDB, kumuliert und mit ergänzenden Informationen aus den Artikeln angereichert. Die Datenbank umfasst nicht nur die Personen, denen in der NDB oder auch in der ADB eigene Artikel gewidmet sind, sondern enthält auch die in den Genealogien und in den Einzel- bzw. Familienartikeln erwähnten Namen.

Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste (Zedler), digitalisierte Fassung der wichtigsten deutschen Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts

Krünitz: Oekonomisch-technologische Encyclopaedie Online. Die 2001 begonnene retrospektive
Digitalisierung hat mittlerweile bei den Buchstaben IJ erreicht.

Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm

Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart. Ausgabe 1811 (Adelung)
Deutsches Rechtswörterbuch (DRW). Bisher kann auf Artikel Aachenfahrt bis Recht zugegriffen werden. Damit stehen 83.052 Wortartikel zur Verfügung.
HTML-Version der "Zeitrechnung des Deutschen Mittelalters und der Neuzeit von Dr. H. Grotefend"
HTML-Version von "Meyers Konversationslexikon, Eine Encyklopädie des allgemeinen Wissens, vierte Auflage, Leipzig, 1888-1889"

Mailinglisten

"Museum Professionals" ist eine moderierte Mailingliste und ein redaktionell betreutes, international ausgerichtetes Informationsforum. Die Mailingliste wendet sich in erster Linie an MitarbeiterInnen und WissenschaftlerInnen in Museen, Universitäten und Institutionen sowie an fortgeschrittende Studierende der Geistes- und Kulturwissenschaften, aber auch an Lehrkräfte im Schuldienst und in Bildungseinrichtungen. Der geographische Schwerpunkt liegt gleichermassen auf dem deutschsprachigen und europäischen Raum.
Behandelt werden im wesentlichen Themen und Fragestellungen im musealen Kontext. Zugleich sind die Beiträge interdisziplinär angelegt, so dass besonders auch archäologische, historische, kunst- und kulturgeschichtliche Informationen sowie im Umfeld des Museumswesens angesiedelte Arbeitsbereiche (z.B. Restaurierung, Denkmalpflege), thematische Aspekte (z.B. Kulturpolitik und ihre Auswirkungen auf das Museumswesen, Personalentwicklung in Museen) und Institutionen (z.B. Gedenkstätten, Archive, Bibliotheken) von Interesse sind. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich "Museen und Medieneinsatz". Daneben werden Ausstellungsbesprechungen, die Rezension von Büchern und Medien sowie Tagungsberichte und 'Call for Papers' veröffentlicht.
H-Soz-u-Kult (Humanities Sozial- und Kulturgeschichte) ist eine am historischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin koordinierte Mailing-Liste des H-Net. Sie ist speziell fuer Historikerinnen und Historiker im deutschsprachigen Raum konzipiert, die sich fuer unterschiedlichste Probleme und Fragestellungen der Sozial- und Kulturgeschichte interessieren.

e-Zeitschriften

Bei dem Onlinejournal zeitenblicke handelt es sich um eine elektronische Zeitschrift für die Geschichtswissenschaften, die sich, offen für Beiträge aus allen Epochen, einem interdisziplinären und internationalen Ansatz verpflichtet fühlt. Die zeitenblicke erscheinen dreimal pro Jahr. Jede Ausgabe ist einem speziellen Themenschwerpunkt gewidmet, dessen Auswahl sich in erster Linie an aktuellen Diskussionen, Auseinandersetzungen und Forschungstrends innerhalb der Geschichtswissenschaften orientiert. Die Inhaltsverzeichnisse der Ausgaben können kostenlos abonniert werden. Neben den Artikeln und Beiträgen zu dem jeweiligen Themenschwerpunkt enthält jede Ausgabe Forschungsberichte, Quellen, Interviews mit ausgewiesenen Experten oder Zeitzeugen sowie einen "Serviceteil" mit Informationen über Projekte, Institutionen, Arbeitsgemeinschaften oder andere bedeutende Einrichtungen. Ein besonderes Anliegen der zeitenblicke ist die 'Visualisierung' der oben genannten Inhalte. So sollen die einzelnen Artikel durch umfangreiches Bild- und Quellenmaterial kommentiert und ergänzt werden. Über eine bloße Illustration hinaus werden damit die spezifischen Möglichkeiten genutzt, die das World-Wide-Web bietet. Das Konzept der zeitenblicke unterscheidet sich aufgrund der vielseitigen Darstellungsformen erheblich von den rein textorientierten gedruckten Fachzeitschriften. Das neue Journal versteht sich daher auch nicht vordergründig als 'Konkurrenz' zu den etablierten Publikationsorganen des Faches, sondern als eine zeitgemäße Ergänzung. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, richten sich die zeitenblicke in Bezug auf die Wahrung der wissenschaftlichen Qualität jedoch selbstverständlich an den gleichen Standards aus wie die gedruckten Fachzeitschriften.

Historische Karten

IEG-MAPS, Server für digitale historische Karten am Institut für europäische Geschichte - Mainz.

Das Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation gibt Reproduktionen von topographischen Karten staatlicher Landesaufnahmen des 18. und 19. Jahrhunderts im Gebiet des heutigen Bundeslandes Hessen heraus. Erhältlich sind ein- bzw. mehrfarbige Nachdrucke oder einfarbige Lichtpausen, die von erhaltenen, teils handkolorierten Aufnahmeblättern oder Archivdrucken reproduziert worden sind.

 
Stand: 04.06.2016